Futter für den Alltag

 

 Der Mensch darf sich nicht von den Massenmedien und von den Regierungen seiner Kraft berauben lassen, denn wenn das, was Regierungen tun und wenn das, was Massenmedien verlautbaren, wenn das nicht mehr im Sinne derer ist, die daran hangen, dann sind sie im Grunde verloren. 

 

Der Mensch darf sich nicht seiner Kraft berauben lassen und die Regierungen und die Massenmedien nehmen den Menschen heute die Kraft, auf ihr eigenes Leben zu schauen und sie nehmen ihnen das Vertrauen, selbst etwas tun zu können. 

 

So habe ich früher gedacht. Am Ende dann wählt der "Wähler" - "eine andere Partei" und schließlich wiederholt sich doch nur, was irgendwann in der Geschichte schon einmal statt gefunden hat. 

 

Der Mensch kann nicht aus der Welt aus eigenem Antrieb heraus ausbrechen. Es ist unmöglich. Enten können schwimmen, tauchen und sogar fliegen. Wir aber können im Zweifel nicht fliegen. Wir können nicht einfach abhauen. 

 

Enten haben Freiheit, aber sie haben nicht das, was wir haben, denn Tiere sind Tiere und Mensch ist Mensch und nach Gottes Ebenbild gemacht, wenn er, der Mensch mit dem Sündenfall auch ein Sünder geworden ist und deshalb sieht die Welt ja so aus, wie es heute so ist, weil Gott nicht 100 Prozent anwesend ist, sondern weil er von uns erwartet, dass wir als Menschen und als Persönlichkeit wachsen. 

 

Dann nimmt das Böse in aller Regel ab, das Gute nimmt zu. An anderer Stelle nutzt der Mensch auch gerne eine Entschuldigung, um tun und lassen zu können, was er will. Er ist dann böse und um tun und lassen zu können, was man will, muss man eben böse sein, das ist die Rechtfertigung. 

 

Andere wiederum behaupten nur, sie müssten das Böse tun, damit sie ihre Familie ernähren könnten. Andere müssten leiden, damit der eine seine Familie durch bringen kann, weil diese ihm näher ist wie der andere, der nicht seine Familie ist. 

 

Drogenhändler als ein Beispiel nutzen gerne die Entschuldigung als ein Argument und Rechtfertigung, weil es ja nichts anderes gäbe, so müsste man so und so handeln. Aber eigentlich folgen sie nur ihrem eigenen bösen Willen und dem, was in ihrem Herzen ist und nutzen (um es aber dann tun zu können) und benutzen dann selbst die Familie auch als eine Rechtfertigung, das Böse tun zu müssen (noch einmal: um es dann tun zu dürfen), obwohl doch die Familie genauestens sagen könnte, dass das keine Frucht hat und dass es nur Übel nach sich zieht, über den, der er es tut und über die Familie, die da nicht einschreitet. 

 

Drogenhändler dann schließlich werden durch die Polizei gesucht und durch die Regierung. Sie aber kehren nicht um. Sie sehen nur, was sie im Herzen haben und sie wollen Geld auf Kosten anderer. 

 

Dann aber hat doch Gott gewirkt, dass diese Leute verfolgt würden, dass sie in Angst und Schrecken leben würden, damit diese Leute umkehren. Drogenhändler aber kehren nicht um. Sie versuchen lieber die Regierung zu manipulieren und die Beamten zu beeinflussen. 

 

Sie verstehen einfach nicht, dass Gott ihnen durch die Regierung sagt: "Kehre um und höre auf damit, dann hast Du Ruhe" oder "Suche Dir dann einen anständigen, ehrbaren Job" und vielleicht "werde doch und sei ein Diener der Gesellschaft" - oder auch "jeder wird gebraucht zum Guten und jeder ist es WERT!"

 

So aber wird ja von den Regierungen gar nicht gegen die Drogenhändler vorgegangen. Man versucht einfach nur die Drogen zu bekämpfen und die, welche damit zu tun haben. 

 

Man bekämpft am Ende etwas ganz anderes, wo man eigentlich wissen müsste, dass das soziale und das Umfeld die Umgebung machen und nicht der Mensch grundsätzlich das wollte, was er tut. Er aber sieht keinen Ausweg, weil ja die Regierungen und die Massenmedien die Ursache nicht sehen wollen und lediglich die Folgen bekämpfen. 

 

So ist es mit allen Süchten in der Welt, mit aller Not und mit aller Flüchtlingskrise, es wird nur die Auswirkung betrachtet und nicht aber das Inwendige. 

 

Die Inwendigen aber dann wiederum glauben, dass der Staat und die Massenmedien ihre Erzieher seien und dass man dem Leser immer wieder die Windeln wechseln würde, wenn es so weit ist und die Welt sei für das Leid des anderen verantwortlich. 

 

Und selbst wenn es so wäre, dann muss der Mensch wachsen, in der Vergebung und wenn er darin wächst und als Persönlichkeit, dann wird er zu einem Erwachsenen heran reifen und er wird ein ganz neuer Mensch sein. 

 

Schließlich findet er zu Christus und bekehrt sich, was ein ganz logischer Schritt ist und einfach nur der einfache und richtige Weg zum Leben. 

 

Deshalb, es gibt da niemanden anzuklagen "die oder die haben Böses mir getan", weil ja der Mensch die Macht der echten und ehrlichen Vergebung hat und so wird er von der Macht des Bösen frei und wendet sich von der Gefangenschaft des Bösen ab und im Zweifel wird das Böse evangelisiert. 

 

Wenn das Böse evangelisiert wird, dann läuft es im Grunde weg. Das aber ist nur die letzte Wahl und so muss und so sollte es nicht sein. 

 

Der Mensch im Herzen ist böse, sucht das Gute und deshalb sucht er in der Welt jeden Steinhaufen ab, ob da etwas Neues darunter wäre, dass er endlich einmal zur Ruhe findet. 

 

Die Kinder Jakobs taten von Anfang an das Böse. Sie wollten Joseph, den jüngsten Bruder aus Neid umbringen. Sie wollten ihn töten. Sie waren eifersüchtig, weil ihr jüngster Bruder Träume hatte und die von Gott waren und dass er es ihnen sagte und sie wollten es nicht ertragen und suchten ihn umzubringen. 

 

Sie wollten nicht als Menschen wachsen, zu erkennen, dass Gott dem Joseph Gutes tun wollte und dadurch auch den Brüdern. Sie sahen nur den kurzfristigen Gewinn in ihrem Herzen dass sie Joseph fertig machten und sie sahen nicht das Leid des Vaters, das kommen würde, sie sahen nicht ihr eigenes Leid, das sie ansehen mussten, weil ihr Vater litt und keiner hatte die Ehrlichkeit, dem Vater zu berichten, was wirklich geschehen war und sie lebten in Trübsal und in schlechtem Gewissen, nur aus dem Grund, weil sie als Persönlichkeit und als Mensch und in ihrem Charakter nicht wachsen wollten, über Dinge hinweg zu sehen. 

 

Das ist ein sehr großer Schritt im Glauben, der hier verlangt wird und das ist nicht so, dass jeder das könnte. Wie viel Schicksal gibt es in Familien durch Eifersucht und Neid, wie viele Familien leben so und sind gegen einander und trachten nach dem, was der andere hat (Verstoß gegen 10. Gebot) und wie viele wünschen dem anderen Leiden und Schlimmes, weil sie es nicht ertragen können, dass es dem anderen besser geht. 

 

Und da kommt dann, wenn der eine über sich hinaus wächst, Gott in das Spiel und schaltet sich ein und er sieht den Menschen, der wachsen will und so kann der Mensch sich ohne Weiteres Gott zuwenden und kann von den menschlichen Schwächen lassen und hat in Gott seine Heimat gefunden.